Bewegungstherapie und Gesundheitssport - B & G

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Sportwissenschaft, Sportmedizin / Gesundheit
Thieme
1613-0863
jährlich 6 mal
Deutsch
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Bewegungstherapie und Gesundheitssport - B & G

Titel Informationen
Die Fachzeitschrift für Sportlehrer, Sporttherapeuten, Sportmediziner und Sportwissenschaftler mit Arbeitsschwerpunkten Prävention sowie ambulanter bzw. stationärer Rehabilitation. Die Bewegungstherapie und Gesundheitssport vermittelt bewegungs- und sportwissenschaftliche, sportmedizinische und sporttherapeutische Informationen im Umfeld präventiver und rehabilitativer Tätigkeitsbereiche. Neben den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen widmet sie sich auch der Umsetzung dieser Erkenntnisse in die Praxis und berichtet Aktuelles zu gesundheitspolitischen und berufspolitischen Entwicklungen. Sie informiert über Kliniken und Einrichtungen und deren jeweilige Konzepte, über neue Produkte, Geräte und Hilfsmittel sowie über relevante Rechtsfragen.
Meine Notizen
Editorial
Implementierung und erste Effekte Smartphone-unterstützter körperlich-kognitiver Aktivitäten im Wohnquartier zur Förderung der sozialen Teilhabe älterer Menschen
Einführung Das Potenzial einer Verschränkung technikgestützten Trainings körperlicher und kognitiver Fähigkeiten zur Förderung der sozialen Teilhabe und Gemeinschaft Älterer im Wohnquartier erscheint beträchtlich. Derartige Ansätze sind aber in der Praxis selten und kaum wissenschaftlich erprobt. Im BMBF-Projekt Quartier Agil – aktiv vor Ort wird ein solches Programm entwickelt und seine Machbarkeit überprüft. Methoden Vorgestellt werden die Ergebnisse aus dem ersten von 2 6-monatigen Interventionszyklen einer explorativen, nicht-kontrollierten Studie. Unterstützt von 2 Teilhabementorinnen, nahmen n = 19 selbstständig im gleichen Ortsteil Bochums lebende ältere Menschen wöchentlich für 90 Minuten an Smartphone-Schulungen, körperlichem und kognitiven Training teil. Teilnehmer wurden mittels Smartphone und spezieller Apps angeregt, weitere individuelle Trainingseinheiten sowie körperlich und geistig aktivierende Angebote mit Bezug zu Identifikationspunkten („hot spots“) im Quartier zu nutzen oder diese selbst zu organisieren. Diverse Indikatoren der Machbarkeit wurden erhoben. Pre / Post-Erhebungen körperlicher und kognitiver Variablen und der Lebensqualität ergänzt durch Selbstbewertungen der sozialen Teilhabe dienten der ersten Einschätzung möglicher Effekte. Ergebnisse Die Teilhabementorinnen investierten wöchentlich ca. 6 Stunden Zeit und schätzten das Programm als gut machbar ein, wenngleich die App / Smartphone-Einweisung mehr Zeit als erwartet in Anspruch nahm. Die durchschnittliche Anwesenheit in den Veranstaltungen lag bei 76 ± 15 %. Insgesamt traten keine adversen Ereignisse auf. Allerdings brachen 2 Teilnehmer / innen die Studie ab, weitere 4 waren bei den Posttests verhindert. Alle Befragten (n = 13) waren mit dem Programm zufrieden, und 9 von 13 sagten, dass Quartier Agil ihre soziale Vernetzung gefördert habe. Die Smartphones generierten großes Interesse und wurden regelmäßig genutzt, trotz durchwachsener Zufriedenheit mit der projekteigenen App. Vom Pre- zum Posttest verbesserten sich Balance (Berg Balance Scale) und 6 Minuten Gehstrecke tendenziell. Die Kraft der unteren Extremität und körperliche Aktivität blieben auf hohem Niveau erhalten. Eine tendenziell effizientere kognitive Verarbeitung zeigte sich bspw. im Bereich der Wortflüssigkeit. Fazit Der Quartier Agil-Ansatz erscheint machbar und bietet Potenzial zur Förderung von sozialer Teilhabe inklusive verbesserter Bindung an das Wohnquartier und Smartphone-Kompetenz sowie zur Aufrechterhaltung körperlicher und kognitiver Funktionen. Organisatorische und methodisch-didaktische Erkenntnisse flossen in die Anpassung des Programms für einen 2. Interventionszyklus ein. In künftigen Studien sollten körperlich und kognitiv weniger inaktive Teilnehmer adressiert werden. Erhebungen des Aktionsradius und der Dual-Task-Fähigkeiten könnten zukünftig eine spezifischere Quantifizierung möglicher Effekte gestatten.
Die Wirkung von kurzen oberkörperspezifischen Bewegungs- und Trainingsinterventionen am Arbeitsplatz auf die Parameter Schmerz und Kraft
Das systematische Review untersucht die Auswirkungen von oberkörperspezifischen Kurzinterventionen am Arbeitsplatz auf muskuloskelettale Schmerzen sowie den muskulären Kraftzuwachs.Es wurde eine systematische Literaturrecherche in den Datenbanken PubMed und Google Scholar durchgeführt; eingeschlossen wurden ausschließlich randomisierte kontrollierte Studien. Als Interventionsdauer wurden mindestens 4 Wochen definiert und eine Einheit sollte zwischen 10 und 20 Minuten bei einem maximalen Wochenumfang von 75 Minuten betragen. Insgesamt wurden 16 Studien – unterteilt in 11 Cluster – eingeschlossen, welche die Auswirkungen von Kurzinterventionen auf die Variablen Kraft und Schmerz beschreiben. Alle neun Cluster die den Schmerz als Parameter beinhalten, beschreiben eine schmerzreduzierende Wirkung durch Bewegung und Training in mindestens einer der berücksichtigten Körperregionen. Ebenso wurde in neun der zehn Cluster, die den Parameter Stärke betrachteten, eine Kraftzunahme beschrieben. Es konnte gezeigt werden, dass selbst kurze Bewegungs- und Trainingsinterventionen einen positiven Effekt auf die untersuchten Parameter haben. Jedoch weisen die Studien eine große Heterogenität auf, sodass weitere Forschungsvorhaben notwendig sind.
Von Erfolgsfaktoren, Hindernissen und Bedarfen zu Schlüsselkomponenten der kommunalen Bewegungsförderung bei Menschen mit sozialer Benachteiligung: Bericht von einem Workshop
Zur Umsetzung der Nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung für die gesamte Bevölkerung unter Berücksichtigung von Zugangswegen zu Menschen mit sozialer Benachteiligung im kommunalen Kontext werden im Projekt KOMBINE (Kommunale Bewegungsförderung zur Implementierung der Nationalen Empfehlungen) neben wissenschaftlichen Erkenntnissen auch die politischen und praktischen Erfahrungen aus der Kommune berücksichtigt.In allen Projektphasen ist ein Aktivierungs- und Beteiligungsansatz grundlegend. Hierzu wurden bundesweit Akteure zu einem Workshop eingeladen, um gemeinsam Erfolgsfaktoren, Hindernisse und Bedarfe der kommunalen Bewegungsförderung mit Fokus auf Menschen mit sozialer Benachteiligung zu identifizieren.Durch einen moderierten Austausch zwischen 60 Workshop-Teilnehmern aus elf Bundesländern konnten neun Schlüsselkomponenten kommunaler Bewegungsförderung ermittelt werden. Die Berücksichtigung dieser Schlüsselkomponenten wird als eine wesentliche Voraussetzung für den erfolgreichen und nachhaltigen Aufbau kommunaler Strukturen der Bewegungsförderung gesehen.Es ist gelungen, mithilfe eines Aktivierungs- und Beteiligungsansatzes die Expertisen von kommunalen, politischen und wissenschaftlichen Akteuren einzubinden, um relevante Schlüsselkomponenten der kommunalen Bewegungsförderung abzuleiten. Diese bilden die Grundlage für die Entwicklung eines Handlungsmodells der kommunalen Bewegungsförderung, welches in einem nächsten Schritt kontextspezifisch in Modellkommunen erprobt wird.
Bewegungstherapie in der medizinischen Rehabilitation der Rentenversicherung
Viel Bewegung in der Reha-Nachsorge
Effektivität von Tanztherapie in der Behandlung von Erwachsenen mit Depression
Der Mindestlohn: Rechtlicher Rahmen und aktuelle Fragestellungen
Wo ist die Evidenz? – „Homo Heidelbergensis“ und die Suche nach der Qualität im Gesundheitssport
Immer in Bewegung!
Liebe Leserinnen und Leser,
Wissenschaftlicher Überblick zu bewegungstherapeutischen Interventionsstudien in onkologischen Rehabilitationskliniken
Ziel der Arbeit Zahlreiche Studien belegen die ganzheitlich-positiven Effekte bewegungstherapeutischer Interventionen bei Krebspatienten. Auch in der onkologischen Rehabilitationsklinik besitzt die Bewegungstherapie einen hohen Stellenwert, deren Erkenntnisse hier zusammengefasst werden sollen. Methoden Es wurde die Datenbank Pubmed sowie die Publikationen der Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquien nach Interventionsstudien von 2006 bis Januar 2018 durchsucht. Ergebnisse 13 Publikationen wurden identifiziert, die sich auf 8 Studien bezogen, von denen 5 RCTs waren. In erster Linie zeigten Studien den positiven Effekt von Trainingsinterventionen auf das Fatigue-Syndrom und das Bewegungsverhalten. Für viele Parameter liegen jedoch noch keine validen Ergebnisse vor. Schlussfolgerung Zukünftige Studien im Setting der onkologischen Rehabilitationskliniken sollten insbesondere auf die objektive Erfassung von körperlicher Aktivität und körperlicher Fitness, lange Follow-Up-Zeiträume, ein multizentrisches Design, eine Personalisierung des Trainings und eine intensivierte Nachsorge achten.
Ambulante Rehabilitationssportangebote für Krebspatienten: Eine Befragungsstudie zu Barrieren und Zugangswegen
Hintergrund Trotz einer steigenden Anzahl an Rehabilitationssportgruppen für Krebspatienten wird häufig von Schwierigkeiten beim Zugang zu entsprechenden wohnortnahen Angeboten berichtet. Ziel der Untersuchung war daher die Erhebung von Zugangswegen sowie wahrgenommenen Barrieren und Einflussgrößen für den Einstieg und die langfristige Teilnahme am Rehabilitationssport für Krebspatienten. Methode An der quantitativen und qualitativen Befragung beteiligten sich 189 Teilnehmer aus 21 ambulanten Rehabilitationssportgruppen (63±10 J.; 96 % weiblich; 82 % Brustkrebs; Rehasport-Teilnahme seit im Median 29 Monaten). Mittels standardisiertem Instrument (offene und geschlossene Fragen; validierte Skalen) wurden systematisch Faktoren erfasst, die Einstieg und Teilnahme am Rehabilitationssport potenziell beeinflussen können (z. B. Barrieren, Motive). Ergebnisse Vor dem Einstieg hatten 151 (80 %) der Befragten eine Empfehlung für die Teilnahme am Rehabilitationssport bekommen (40 % Stationäre Rehabilitation / Anschlussheilbehandlung; 24 % Familie / Freunde; 16 % Onkologe; 11 % Personal der onkologischen Einrichtung; 10 % Hausarzt / Gynäkologe). Hindernisse / Bedenken vor dem Einstieg umfassten insbesondere eine als zu starke wahrgenommene Müdigkeit / Erschöpfung (37 %), zu starke Schmerzen / Unwohlsein (15 %) und das Gefühl einer therapie- / erkrankungsbedingt zu geringen Fitness (14 %) sowie fehlende Kenntnisse über passende Angebote (19 %) und unzureichende Empfehlungen (13 %). Primäre Motive für den Einstieg und die Teilnahme am Rehabilitationssport liegen in einer Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden (97 bzw. 93 %) sowie einer Reduktion von (Krankheits-)Beschwerden (96 %) und Rezidivrisiko (82 %). Fast alle Teilnehmer (n = 185; 98 %) wollen nach der Teilnahme am Rehasport weiterhin regelmäßig körperlich-sportlich aktiv bleiben (74 % im Sportverein, davon 36 % zusätzlich privat; 17 % ausschließlich privat). Gut 2 / 3 der Befragten (68 %) haben Interesse, an weiteren regulären Vereinssport-Angeboten teilzunehmen, 38 % kennen keine anderen Angebote bzw. Möglichkeiten im Verein. Diskussion Konkrete Empfehlungen und adäquate Aufklärung über Durchführbarkeit, Nutzen und Möglichkeiten von Rehabilitationssport scheinen für den Einstieg in eine entsprechende Krebssportgruppe relevant. Informationen zu Angeboten und Möglichkeiten, bestenfalls bereits während der Krebstherapie, könnten den Einstieg in den Rehasport und konsekutiv einen aktiven Lebensstil sowie die Nutzung des Potenzials von Bewegung unterstützen.
Adverse Events beim Training mit onkologischen Patienten: Wie sicher ist das Training außerhalb klinischer Studien?
ber das Auftreten von Zwischenfällen, sogenannten Adverse Events, im Training mit onkologischen Patienten liegen bislang nur wenige Daten vor. Diese wurden im Rahmen von klinischen Studien erfasst und beschreiben das Training als sicher. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, die Sicherheit von Training mit onkologischen Patienten in der Routineversorgung zu erfassen.Mithilfe eines selbstentwickelten Fragebogens wurden retrospektiv für das Jahr 2017 Trainingszentren befragt, wie häufig Serious Adverse Events (Tod, reanimationspflichtiger Herzkreislaufstillstand, Knochenbrüche, Narbenbrüche, Verletzungen) und Non-Serious Adverse Events (Krampfanfälle, Übelkeit / Erbrechen, muskuläre Beschwerden, Kreislaufbeschwerden, oberflächliche Wunden / Hämatome) während des Trainings mit onkologischen Patienten aufgetreten waren.Es konnten 34 Fragebögen aus 12 Ländern ausgewertet werden. In insgesamt 91.252 Patientenstunden traten 672 Adverse Events auf. Davon wurden 10 Zwischenfälle als Serious Adverse Events bewertet (Inzidenz 11 pro 100.000 Patientenstunden), wobei keine Todesfälle darunter waren. Die meisten (n = 6) Serious Adverse Events traten während des Ausdauertrainings auf. Als Non-Serious Adverse Events wurden 662 Zwischenfälle angegeben (Inzidenz 725 pro 100.000 Patientenstunden). Non-Serious Adverse Events wurden auf alle Trainingsarten verteilt beobachtet.Training mit onkologischen Patienten in der Routineversorgung außerhalb von Studien kann vorläufig als sicher bewertet werden, da die vorliegende erste Erhebung in über 90.000 Patientenstunden keinen Todesfall ergab. Allerdings sollten Sporttherapeuten auf Zwischenfälle vorbereitet sein und Ausdauertraining besonders aufmerksam betreuen.
Sport- und Bewegungsempfehlung nach Brustrekonstruktion: Erste Ergebnisse einer Online-Befragung und Erfahrungen aus der Praxis
Die plastisch-kosmetische Brustrekonstruktion wird aus unterschiedlichsten Indikationen durchgeführt. Patientinnen mit einem entsprechenden Eingriff sind körper-bewusst und nehmen an verschiedensten körperlichen Aktivitäten bzw. Sport teil. Da die postoperativen Empfehlungen nur auf niedrigem Evidenzniveau bei Brustrekonstruktion existieren, wurde mittels einer online Befragung ein erster Überblick über die Empfehlungen erhoben. Demzufolge kann die Wiederaufnahme von Sport unterstützt werden, es sollte jedoch auf mögliche Risiken hingewiesen werden. Grundsätzlich ist nach derzeitigem Kenntnisstand nicht von Sport und körperlicher Aktivität nach einem Brustwiederaufbau abzuraten.
Die Nationale Expertengruppe Bewegungstherapie und Körperliche Aktivität in der Onkologie – NEBKO
Multimodale Supportivintervention zur Förderung der körperlichen Funktionsfähigkeit älterer Krebspatientinnen und Krebspatienten
Hintergrund Ältere Menschen mit Tumorerkrankungen sind heterogen in Bezug auf biologisches Alter, körperliche und kognitive Funktionalität sowie Anzahl und Schwere von Komorbiditäten. Daher wird empfohlen, vor der Planung einer onkologischen Therapie ein umfassendes geriatrisches Assessment durchzuführen, um individuelle Risikofaktoren und Ressourcen zu identifizieren. Trotz angepasster Therapien kann jedoch unter onkologischer Behandlung die körperliche Funktion nachlassen, was zu einer Gefährdung der Alltagsfunktionalität und Selbstversorgung sowie zu einer Reduktion der gesundheitsbezogenen Lebensqualität (HRQOL) führen kann. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken und die Selbstständigkeit zu erhalten, sind gezielte supportive Strategien unter Berücksichtigung der individuellen Plastizität erforderlich. Ziel dieser Studie ist daher die Entwicklung und Pilotierung einer multimodalen Intervention zur Förderung der körperlichen Aktivität älterer Patientinnen und Patienten unter und nach ambulanter strahlentherapeutischer Behandlung. Methodik Das methodische Vorgehen basiert auf der Richtlinie des UK MRC Frameworks zur Entwicklung komplexer Interventionen. Mit dem Ziel die Alltagsfunktionalität auch unter Therapie möglichst zu erhalten, beinhaltet die im häuslichen Umfeld durchführbare Intervention Module zur körperlichen Aktivierung und Ernährung. Basierend auf umfassenden Assessments von körperlicher Funktion, aktuellen Aktivitäten, Ernährungsstatus, Kognition, Depression, sozialer Unterstützung, Lebensqualität, Motivation und persönlichen Zielen werden individuelle Trainingsempfehlungen und Ernährungshinweise formuliert. Im Rahmen von Pretests mit Krebsüberlebenden werden die Inhalte der Interventionsmodule und die Materialien zur Anleitung auf Eignung und Verständlichkeit geprüft und ggf. optimiert. Ausblick In der anschließenden Pilotierung werden Patientinnen und Patienten der Altersgruppen 60+, 70 + und 80+, die sich einer ambulanten Strahlentherapie unterziehen, in 2 Gruppen (papier-basierte oder elektronisch gestützte, video-basierte Anleitungen) randomisiert, um die Intervention und die unterschiedlichen Ansprechwege auf Machbarkeit, Akzeptanz und potentiellen Nutzen zu prüfen.
Sport- und Bewegungstherapie als Standard der modernen Krebsmedizin: Verfügbare Strukturen und Konzepte zur Versorgung onkologischer Patienten
Die Evidenz zur Wirksamkeit von Sport- und Bewegungstherapie bei Krebserkrankungen ist im letzten Jahrzehnt stark gestiegen. Daher werden in Deutschland derzeit Strukturen und Konzepte implementiert, die eine qualitativ hochwertige und flächendeckende Versorgung von onkologischen Patientinnen und Patienten anstreben. Das Netzwerk OnkoAktiv zielt mit der Vernetzung und Qualitätssicherung existierender Versorgungsstrukturen auf den einfachen Zugang zu spezifischen Bewegungsangeboten durch Betroffene. Die Initiative der Onkologische Trainings- und Bewegungstherapie (OTT) sichert mit dem entsprechenden Ausbildungskonzept den therapeutischen Standard in der Arbeit mit onkologischen Patienten.
Prähabilitation für Erwachsene mit vorliegender Krebsdiagnose
Abstract („Ziel“, „Methoden“, „Ergebnisse“, „Schlussfolgerung“) und Teile aus dem Artikel („Diskussion“; Quellenangaben zur Lesbarkeit weggelassen) aus dem Englischen übersetzt und zur Verständlichkeit teils leicht modifiziert von S. Peters
Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und einem niedrigeren Lungenkrebsrisiko
Abstract und Auszug aus dem Beitrag (Quellenangaben zur Lesbarkeit weggelassen) dem Englischen übersetzt und zur Verständlichkeit teils leicht modifiziert von S. Peters
Rechtsprechungsreport
PArC-AVE – Partizipative Bewegungsförderung in der beruflichen Bildung
Kinderarzt Dr. Gerhard Koch ist neuer Vorstandsvorsitzender der Plattform Ernährung und Bewegung e. V. (peb)
Der ehemalige Chefarzt der Kinderklinik in Hagen, Dr. Gerhard Koch, wurde Mitte Mai zum neuen Vorstandsvorsitzenden der Plattform Ernährung und Bewegung e. V. (peb) gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Prof. Ulrike Ungerer-Röhrich an, die nach 6 erfolgreichen Amtsjahren an der Spitze das Amt übergeben hatte.
Nachrichten des Deutschen Verbands für Gesundheitssport und Sporttherapie e. V. (DVGS)
Betriebliches Gesundheitsmanagement in digitalen Zeiten
Psychosoziale Arbeitsbelastungen als Gesundheitsrisiken?
Zum Einfluss gesundheitsgefährdender Einflüsse der modernen Arbeitswelt auf das Risiko, stressassoziierte Erkrankungen zu erleiden, liegen heute umfangreiche neue Erkenntnisse aus internationalen Studien vor. Der Artikel gibt einen kurzen Überblick über wesentliche Befunde und diskutiert praktische Folgerungen aus vorliegender Evidenz für gezielte Bemühungen um die Sicherung und Weiterentwicklung gesundheitsförderlicher Arbeit und Beschäftigung.
Strukturelle Prädiktoren der Adhärenz für körperliche Aktivität im betrieblichen Setting – eine systematische Übersichtsarbeit
Hintergrund Der Erfolg betrieblicher Gesundheitsprogramme hängt maßgeblich von der Adhärenz der Beschäftigten ab. In betrieblichen Bewegungsprogrammen beträgt diese üblicherweise 25,8 % bis 29,2 %. Determiniert wird die Adhärenz durch demografische, gesundheitsbezogene, arbeitsbezogene und strukturelle Prädiktoren (Robroek, van Lenthe, van Empelen und Burdorf, 2009). Diese Übersichtsarbeit fasst zusammen, unter welchen strukturellen Prädiktoren die Adhärenz für betriebliche Bewegungsprogramme am höchsten ist. Methode Zur Identifizierung relevanter Artikel wurde eine systematische Literatursuche in den Datenbanken Pubmed, Sportdiscus, Cinahl, Embase, Medline und Business Source Premier durchgeführt. Es konnten 47 relevante Artikel aus der Ergebnismenge extrahiert werden. Diese wurden in Bezug auf ihre methodische Qualität bewertet. Adhärenzdaten sowie Teilnehmerquoten wurden nach thematischen Schwerpunkten ausgewertet. Ergebnisse Die Qualität der Studien ist gering, da nur wenige Studien die Adhärenz von betrieblichen Bewegungsprogrammen als primäres Zielkriterium auswerten. Die Messung, Operationalisierung und Definition der Adhärenz für körperliche Aktivität variiert sehr stark in den untersuchten Studien und die Ergebnisse sind inkonsistent. Es fehlen randomisierte kontrollierte Versuche, die unterschiedliche strukturelle Aspekte der Betriebe und Programme miteinander vergleichen. Dennoch konnte der Einfluss struktureller Prädiktoren auf die Adhärenz für betriebliche Bewegungsprogramme bestätigt werden. Diskussion Es besteht die Notwendigkeit, die Adhärenzforschung zu standardisieren, um vergleichbare Ergebnisse liefern zu können. Randomisierte kontrollierte Studien sollten den Einfluss struktureller Prädiktoren auf die Adhärenz genauer spezifizieren. Es ist außerdem von Bedeutung, Strategien zu finden, die die Langzeitadhärenz erhöhen, um das gesundheitsfördernde Potential von Bewegungsprogrammen am Arbeitsplatz besser nutzen zu können. Hierfür muss die Adhärenz als ein komplex determiniertes Verhalten betrachtet werden.
Unterschiede in der Wirksamkeit von Kurzpausenaktivitäten im Vergleich von Bewegungspausen zu psychoregulativen Pausen bei kognitiver Belastung
Die Bedeutung einer bewussten Pausengestaltung und die Auswirkung auf die psychophysische Leistungsfähigkeit im Kontext der modernen Arbeitswelt ist noch wenig erforscht. Ermüdung durch geistige oder körperliche Tätigkeit kann als körperliches Warnsignal aufgefasst werden, um organischer Fehlbeanspruchung vorzubeugen. Um Ermüdung zu reduzieren, kommt der aktiven Pausengestaltung eine große Bedeutung zu. In der vorliegenden Studie wurden Studierende einer kognitiven Belastung (Vortrag) ausgesetzt – die durch 4 angeleitete Pausen (2 psychoregulative Pausen, 2 Bewegungspausen) in einem experimentellen Design unterbrochen wurde. Als Kontrollbedingung diente keine Pause. Die Ergebnisse der Studie zeigen die signifikant höhere Wirkung von Bewegungspausen im Vergleich zu psychoregulativen Pausen und keiner Pause bei kognitiven Belastungen. Zudem sind die angeleiteten Bewegungspausen signifikant „beliebter“ als die psychoregulativen Pausen. Die Ergebnisse weisen auf die steigende Bedeutung einer aktiven Pausengestaltung im Hochschulsetting bzw. Arbeitsumfeld zur Steigerung der Konzentrationsfähigkeit hin.
Digitalisierung und Mitarbeitergesundheit – Zukünftige Herausforderungen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements in einer digitalisierten Arbeitswelt
Betriebliches Gesundheitsmanagement in der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH, Akademie Jena
Die erfolgreiche Einführung von Prozessen sowie Umsetzung von Maßnahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) stellen insbesondere Unternehmen mit dezentraler Organisation vor große Herausforderungen. Die FAW gGmbH, Akademie Jena, versucht, sich dieser Problematik über verschiedene Wege und Akteure zu nähern. Tägliche Herausforderungen bleiben dabei die Allokationsproblematik, das grundsätzliche BGM-Verständnis jedes Mitarbeitenden sowie das Sichtbarmachen von Aktivitäten rund um die Mitarbeitergesundheit.
Sitzen macht dick, dumm und krank – warum macht sich die allgegenwärtige Ergonomieberatung dann immer noch Standardgedanken zur Einstellung und Optimierung unseres Sitzens?
Das Thema Ergonomie ist im Fokus vieler Beratungen und Angebote im Hinblick auf die Entwicklung und Erhaltung der Gesundheit von Mitarbeitern. In diesem Beitrag wird die notwendige Erweiterung und Veränderung des Blickes von dem eindimensionalen mechanischen Ansatz hin zu einer Mehrdimensionalität weiterentwickelt und ein dementsprechender Analyseweg vorgestellt. Dieses Vorgehen des Umdenkens bildet nach unserer Einschätzung die Basis für eine nachhaltige biopsychosoziale Intervention im Betrieb.
Digitale Transformation: Veränderung der Arbeitswelt erfordert Anpassung der Qualifikation
Körperliche Aktivität, sedentäres Verhalten und kardiorespiratorische Fitness in der betrieblichen Gesundheitsförderung erheben
Urlaubszeit
peb-Kongress „Gesund aufwachsen in einer digitalen Welt“: Potenziale und Risiken für ein gesundes Aufwachsen
Jahrestagung der dvs-Kommission Gesundheit an der Universität Hamburg
Vom 04. bis zum 06. April richtete das Institut für Bewegungswissenschaft der Universität Hamburg unter der Federführung von PD Dr. Bettina Wollesen die Jahrestagung der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs) Kommission Gesundheit aus.
KOMBINE – Kommunale Bewegungsförderung zur Implementierung der Nationalen Empfehlungen
Die HIIT-Parade im Ausdauertraining
Hochintensives Intervalltraining (HIIT) und Typ-2-Diabetes mellitus
Hochintensives Intervalltraining (HIIT) kann eine zeitsparende Alternative zu einem Training mit moderat-intensiv kontinuierlichen Sporteinheiten für Patientinnen und Patienten mit Typ-2-Diabetes mellitus mit guten bis überlegenen Effekten auf die kardiorespiratorische Fitness, glykämische Kontrolle und andere Variablen (z. B. oxidativer Stress, Endothelfunktion) sein. Ein sportmedizinischer Check-up vor Aufnahme des Trainings sollte verpflichtend sein, um kardiovaskuläre Risiken zu reduzieren. Bei schweren Folgeerkrankungen wie fortgeschrittenen Retinopathien oder autonomen Neuropathien ist grundsätzlich von HIIT abzuraten. Es ist noch weiter zu klären, wie sicher HIIT ist und wie gut es die Typ-2-Diabetes-Patientinnen und -Patienten zum Sporttreiben motivieren kann.
Hochintensives Intervalltraining in der Sporttherapie von übergewichtigen und adipösen Jugendlichen – ein Überblicksartikel
Hintergrund Hochintensives Intervalltraining (HIIT) wurde als zeiteffiziente Alternative zum traditionellen niedrigintensiven Ausdauertraining in der Bewegungstherapie von chronischen Erkrankungen identifiziert. Ziel Analyse der Effekte von Trainingsinterventionen mit HIIT auf für Übergewicht relevante Parameter bei Jugendlichen. Methoden Eine computerbasierte Literaturrecherche in der elektronischen Datenbank PubMed wurde 2017 durchgeführt. Kontrolliert-randomisierte „peer-reviewed“ Originalarbeiten, welche die Auswirkungen von HIIT Trainingsintervention auf die für Übergewicht relevanten Parameter (z. B. Körpergewicht, Körperzusammensetzung, kardiometabolische Risikofaktoren) bei übergewichtigen und adipösen Jugendlichen (11–18 Jahre) analysierten, wurden berücksichtigt. Ergebnisse 12 Studien (567 Teilnehmer / innen, Alter: 14,8 ± 1,3 Jahre) wurden analysiert. Die Mehrzahl der Studien erzielte mittels HIIT eine signifikante und praktisch relevante Reduzierung von Körpermasse, Körperfettgehalt, Body Mass Index, eine Verbesserung der kardiorespiratorischen Fitness sowie eine Reduktion von spezifischen Risikofaktoren wie Homeostasis model assessement für Insulinresistenz (HOMA-IR), Cholesterin oder Blutdruck. Der Vergleich der durchschnittlichen zeitlichen Dauer einer Trainingseinheit ergibt eine unwesentlich kürzere Dauer von HIIT (35,7 ± 5,1 min) gegenüber den Trainingseinheiten in den Kontrollgruppen (37,5 ± 8,1 min). Schlussfolgerungen Das Review macht deutlich, dass übergewichtige Jugendliche durch Trainingsinterventionen mit HIIT die Risikofaktoren für kardiovaskuläre und metabolische Erkrankungen signifikant reduzieren können. Die Integration von HIIT in die sportbasierte Behandlung von übergewichtigen Jugendlichen scheint eine effektive Methode zu sein, um gesundheitswirksame Anpassungen zu erzielen.
Psychologische Aspekte von Hochintensivem Intervalltraining (HIIT) in der Therapie: Eine Übersicht der Literatur
Der Beitrag gibt eine Literaturübersicht zu psychologischen Aspekten von Hochintensivem Intervalltraining (HIIT) in der Therapie anhand von 13 Studien mit insgesamt 1204 Patienten. Die bisherige Forschung analysiert überwiegend Lebensqualität, Depression, Angst und Erschöpfung. Hinsichtlich positiver Effekte sind die Ergebnisse inkonsistent. Negative psychische Effekte von HIIT konnten nicht nachgewiesen werden.
Auswirkungen sportlicher Aktivitäten bei Kindern mit Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) unter besonderer Betrachtung von Hochintensivem Intervalltraining als innovativen, therapeutischen Ansatz
Literaturanalysen haben ergeben, dass Hochintensives Intervalltraining positive Ergebnisse in Bezug auf die Leitsymptomatik, die motorischen Fähigkeiten und sozialen Kompetenzen von Kindern mit Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) erzielt. Ebenso lassen sich der Selbstwert und die Lebensqualität von ADHS-betroffenen Kindern durch eine 3-wöchige Interventionsphase positiv beeinflussen. Ein 1:1-Training ermöglicht individuelle Betreuung und erhöht die Compliance der Kinder. Das Hochintensive Intervalltraining greift das natürliche intervallartige Bewegungsverhalten der Kinder auf und bietet eine Möglichkeit, durch kurze Trainingszeiten dies in den Alltag der Kinder zu integrieren. Es stellt so eine attraktive und speziell auf Kinder ausgerichtete Intervention dar, welche nebenwirkungsfrei, effektiv und kostengünstig ist.
Definition und Steuergrößen von (Hoch-)intensivem Intervalltraining in Bewegungstherapie & Gesundheitssport
Aufgrund ähnlicher und teilweise sogar höherer zentraler und periphererer Trainingsanpassungen im Vergleich zu niedrig-intensivem aerobem Ausdauertraining ist der Einsatz von Hochintensivem Intervalltraining (HIIT) seit einigen Jahren zum Standard in der Rehabilitation einiger Krankheitsbilder geworden. Welche Parameter zur Intensitätssteuerung während HIIT eingesetzt werden (können), hängt stark vom jeweiligen Krankheitsbild des Patienten ab. Klassische einfache physiologische Parameter sind die Herzfrequenz und die Herzfrequenzreserve. Hiermit wird das Training zumeist als % der maximalen Herzfrequenz bzw. Herzfrequenzreserve gesteuert. Kostengünstig einzusetzen sind Skalen des subjektiven Belastungsempfindens. Sollten diese einfachen Parameter nicht nutzbar sein, besteht die Möglichkeit, die maximale Leistung / Geschwindigkeit aus einem Stufentest als Orientierungsgröße zu nutzen.
Die praktische Implementierung von Hochintensivem Intervalltraining (HIIT) in sporttherapeutischen Maßnahmen bei Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit / Hyperaktivitätsstörung (ADHS)
In diesem Beitrag werden praktische Umsetzungsmöglichkeiten eines (hoch-) intensiven Intervalltrainings (HIIT) für Kinder mit Aufmerksamkeitsdefizit / Hyperaktivitätsstörung (ADHS) präsentiert. Zudem wird vermittelt, welche entscheidende Rolle Sporttherapeuten durch ihr Bindungsverhalten mit Kindern einnehmen und wie sie in schwierigen Situationen problemlösend handeln können.
Hoch-intensives Intervalltraining in der onkologischen Rehabilitation – Erfahrungen aus der Therapiepraxis
Aerobes Ausdauertraining stellt in der Rehabilitation verschiedenster Indikationen eine wesentliche Trainingsform dar, um die individuellen Leistungs- und Gesundheitsressourcen zu verbessern. Allerdings fühlt sich nicht jeder Patient von aerobem Training ausgelastet und lässt sich dazu motivieren. Eine aktuelle, zunehmend erforschte Trainingsform stellt Hochintensives Intervalltraining (HIIT) dar, da Studien gezeigt haben, dass im Vergleich zu niedrig-intensivem Training in kürzerer Zeit ähnliche oder höhere Effekte auf die körperliche Leistungsfähigkeit zu erwarten sind. In der Rehaklinik Am Kurpark in Bad Kissingen wurde HIIT 2015 erstmals als zusätzliche Trainingsvariante implementiert und in der Therapie onkologischer Patienten erprobt. Unter anderem konnte so das Fatigue-Syndrom deutlich gemildert werden. HIIT, als umsetzbare und sichere Trainingsform nach Krebs, könnte somit künftig eine Alternative zum herkömmlichen Ausdauertraining werden.
Periodisiertes Heimtraining: eine neue Strategie, die Adhärenz zu hochintensiver Bewegungstherapie bei Personen mit milder Multipler Sklerose zu verbessern
Abstract aus dem Englischen übersetzt und leicht modifiziert von S. Peters
Recht im Reha-Sport
Rechtliche Fragestellungen werden immer komplexer. So sind berufliche Tätigkeiten oft aus verschiedenen Gesichtspunkten rechtlich zu beurteilen. Dies gilt auch für den Rehabilitationssport. Umsatzsteuerrechtlich werfen Leistungen im Gesundheitsbereich oft die Frage auf, ob Leistungen umsatzsteuerbefreit sind. Eine weitere umsatzsteuerrechtliche Thematik ergibt sich aus der Vermietung von Sportanlagen, die zur Durchführung des Rehabilitationssportes genutzt werden. Sozialversicherungsrechtlich bedarf es der Klärung, ob eine sportpädagogische Übungsleitertätigkeit sozialversicherungspflichtig ist. Aus Sicht der Teilnehmer ist von Interesse, wann eine medizinische Notwendigkeit für die Teilnahme am Rehabilitationssport gegeben ist. Diese unterschiedlichen rechtlichen Aspekte werden im Folgenden anhand von Gerichtsentscheiden beleuchtet.
Promotionsverbund „Individual Response to Physical Activity (iReAct) – A Transdisciplinary Approach“ in Tübingen gestartet
Die (Weiter-)Entwicklung von individuell maßgeschneiderten Maßnahmen zur Bewegungs- und Gesundheitsförderung stellt eine Herausforderung für die sportwissenschaftliche Gesundheitsforschung dar. Gerade für körperlich inaktive Personen ist eine umfassende Beratung und Betreuung ratsam, um einen erfolgreichen Einstieg in Aktivitätsprogramme zu gewährleisten und langfristig aktive Lebensstile zu fördern. Dabei sollten Interventionen zur effektiven und nachhaltigen Förderung von Bewegung und Gesundheit berücksichtigen, dass standardisierte Trainingsreize zu individuell höchstunterschiedlichen Reaktionen führen können. So konnte eine zunehmende Anzahl von Studien zu individuellen physiologischen wie auch affektiven Reaktionen auf körperliche Aktivität bereits deutliche inter-individuelle Unterschiede aufzeigen. Gemein haben diese Studien, dass sie sich vornehmlich aus einer theoretischen und methodologischen Perspektive mit dem Sachverhalt beschäftigen (z. B. aus physiologischer, psychologischer oder biochemischer Sicht). Eine disziplinübergreifende, biopsychosoziale Perspektive wurde innerhalb dieses Forschungsfeldes bislang kaum eingenommen.
Bewegte Kita – Qualitätsentwicklung mit der Kita-Check-App
Mit dem Kooperationsprojekt „QueB – Qualität entwickeln mit und durch Bewegung“ untersucht der Forschungsverbund Capital4Health in Zusammenarbeit mit der Plattform Ernährung und Bewegung e. V. Handlungsmöglichkeiten für aktive Lebensstile in Kitas. Im Rahmen von „QueB“ wurde nun eine Kita-Check-App erprobt, die Kitas darin unterstützt, ihre Bewegungsfreundlichkeit zu analysieren und Stärken sowie Entwicklungspotenziale zu identifizieren. Die App orientiert sich an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Gestaltung von Kindertagesstätten als Orte für bewegtes Aufwachsen, Arbeiten und Zusammenleben.
Liebe Leserinnen und Leser,
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    • Wir stellen noch übersichtlicher dar, wie und wofür wir personenbezogene Daten verarbeiten (wenn überhaupt, denn das Verwerten Ihrer persönlichen Daten ist überhaupt nicht unser Geschäft!).
    • Wir informieren in unserer neuen Datenschutzerklärung über die Kundenrechte.
    • Wir haben die Datenschutzerklärung übersichtlicher gestaltet.
    • Ab dem 25. Mai 2018 können Sie in Ihrem Kundenkonto unter „meine Einstellungen“ den gewünschten Datenschutz selbst einstellen.

    Bei Fragen wenden Sie sich bitte jederzeit an unseren vub-Kundenservice und Ihre bekannten Ansprechpartner unter premiumservice@vub.de.

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